Freitag, 23. März 2007

PS3: Motor Storm


Die Grafik überzeugt und was anderes hätte ich von einem Release-Titel auch nicht erwartet. Die Bedienung ist zu Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich habe erst mal die Standard-Controler-Settings abgeändert auf eine etwas weniger verkrampftere Einstellung. Den Gas-Knopf als Standard auf R2 (Pistolenabzug) zu legen ist ein wenig dämlich, es sei denn man möchte nach kurzer Zeit einen Krampf im Finger bekommen. Doch wenn man das getan hat erwartet einen der durchgeknallteste Rennsimulator seit langem. Dreckig, einfach nur dreckig geht es auf den Strecken in den Canyons zu. Durch Matsch, Schlamm, über Felsen in Teils schwindelregenden Höhen, und wenn man nicht aufpasst zerlegt man nebenbei sein Gefährt. Aber zum Glück nur virtuell, mit Zeitverlust geht es in so einem Fall gleich mit Spawn-Fahrzeug (erneuertem) weiter. An Fahrzeugen steht einem auch eine gewisse Auswahl zur Verfügung, welche durch Spielfortschritt auch noch wächst. (Diverse Motorräder, Quad-Bikes, Buggys, Rallye-Autos, Renntrucks, Geländewagen und LKWs.) Und wenn man die Strecken ein wenig beherscht, dann …

… ist das coolste eh online gegen andere Fahrer zu zocken, das bringt einfach nur bock. Hähä. »Eat Dirt, Sucker!«

Leider kann es beim online-spielen dann auch mal zu Abstürzen der Verbindung oder Hängern kommen. Das ist mir heute, trotz DSL, zwei mal passiert. Ich vermute dass da mehrere Faktoren eine Rolle spielen können und schätze das, bei der menge Zeit die ich damit verbracht habe auch als normal ein. Kommt halt vor, gehört dazu.

Ansonsten, die Entwickler haben gute Arbeit geleistet. Dieser Titel hat sich gelohnt.

PS3: Erste Schritte.


Das Design überzeugt mich nach wie vor nicht. Hatte man bei der PS2 einen schwarzen, klobigen Klotz, so hat sich das bei der PS3 nur dadurch geändert das sie oben abgerundet wurde, größer und vor allem auch schwerer ist. Das Plastik ist schön glatt und glänzt und ich frage mich wie lange es dauert bis die ersten Kratzer drauf sind. Case-Moding zum Schutz der Oberseite gibt es auch schon zu Hauf zu bestellen. Die wissen wie sie ihr Geld machen.

Vorne gibt es einen Schlitz wo man seine Discs reinschieben kann. So etwas kennt man schon von den ersten iMacs von Apple. Besonders schlau finde ich das nicht unbedingt, ich ziehe eine Schublade solchen Schlitzen vor, da es für Discs sicher gesünder ist. Bleibt aber ab zu warten wie sich das nun bei der PS3 auf die zu benutzenden Discs auswirken wird.

Nun erst mal einschalten. Erste Schritte auf dem Teil sind etwas gewöhnungsbedürftig. Nach dem man einige Grundeinstellungen vorgenommen hat (Benutzer anlegen) geht es erst ein mal daran eine Netzwerkverbindung her zu stellen. Das klappt bei mir recht prima, denn mein Router und die Konsole kommunizieren prima miteinander. Ich musste nur das mitgelieferte FireWire-Kabel anschließen und schon gab es eine automatische Verbindung. Ich muss aber dazu sagen das mein Router von vorn herein auch so eingestellt ist (DHCP). Ansonsten kann man sich durch eine menge Menüs klicken um weitere Einstellungen vor zu nehmen. Z.B. um sich beim Sony-Netzwerk an zu melden. Doch dafür weist mich das Teil darauf hin ein System-Update in den System-Einstellungen vor zu nehmen. Und schon blinkt der Router los, es werden Daten gesaugt und man kann nun däumchen-drehend dabei zusehen wie ein Ladebalken mit Prozent-Anzeige sich nach oben schraubt. Warum man nicht anzeigt bekommt wie viel KB oder MB momentan gesaugt wird ist mir dabei schleierhaft.

Wo ich gerade im System Menü bin, kümmer ich mich gleich auch mal um die Anzeige-Einstellungen: Umschalten von 4:3 auf 16:9. Nachdem ich mich nun mit Netzwerk verbinden kann lege ich mir einen Benutzer an. Es ist nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig über den Contoler seine Daten ein zu geben, auch wenn ein extra Menüführung, die so etwas wie eine virtuelle Tastatur ist, dafür geschaffen wurde. Wie ich weiß kann man sich für das Teil eine extra Tastatur kaufen um sich das ganze einfacher zu machen. Ich sagte ja schon: Die wissen wie sie ihr Geld machen.

Online im Netzwerk gibt es einiges an Spielen zum downloaden (die meisten Kosten was). Auch gratis-Kram wie ›Gran Tourismo HD Concept‹ ist dort zu finden. Der Download dauert ein wenig, und hier wird einem wenigstens vorher geizeigt wie viel MB man runterladen wird.

Bisher ist alles noch spannend, später mehr.

PS3: Da!


7:48 ›Resistance: Fall of Man‹ wird geliefert. Wie angekündigt wird das Spiel nur nach Vorlage des Personalausweises, und nach dem damit fest gestellt wurde das ich auch ›ich bin‹, an mich übergeben. Warum gerade das Spiel, welches als letztes versandt wurde, als erstes bei mir ankommt, konnte mir der hektische ›DHL Express Ident‹ Mitarbeiter auch nicht sagen. Pralle Welt. Egal, denn …

9:42 … Die Konsole und ›Motor Storm‹ sind jetz auch da. Nun geht es erst mal ans Auspacken und Aufstellen.

Spinnfaden

 


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